.....
 
StartseiteStartseite  KalenderKalender  FAQFAQ  SuchenSuchen  MitgliederMitglieder  NutzergruppenNutzergruppen  AnmeldenAnmelden  LoginLogin  
Team Middis Online

Austausch | 
 

 Chakra und Naturen

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
avatar



Anzahl der Beiträge :
31

Anmeldedatum :
08.06.17


#1BeitragThema: Chakra und Naturen   Fr 9 Jun - 16:42

Chakra und Naturen

Nutzen


Die Keirakukei
Chakra wird in der Handlung oftmals als eine Art lebenserhaltende Energie dargestellt, ohne die ein Ninja sterben würde. Die Farbe von normalem Chakra ist blau oder gelb. Chakra bildet die Grundlage nahezu aller Jutsu. Um sie zu nutzen, müssen Ninja in der Lage sein, Chakra zu schmieden, eventuell die Natur des Chakras zu ändern und anschließend kontrolliert freizusetzen. Einzig für Taijutsu wird normalerweise keine Freisetzung benötigt, einzig für besondere Techniken müssen auch Taijutsu-Nutzer wie Rock Lee die Beherrschung und Kontrolle des Chakras in ihrem Körper meistern. Es hat jedoch auch noch viele andere Nutzen. So kann es zum Erklimmen von Bäumen oder dem Laufen an Wänden und auf dem Wasser benutzt werden. Weiterhin können manche Ninja ihrem Chakra eine heilende Natur geben und so Verletzungen behandeln und sogar Menschen wiederbeleben, indem sie ihnen ihr Chakra übertragen.

Chakrafluss
Eine besonders erwähnenswerte Art und Weise, reines oder elementares Chakra zu benutzen, ist der Vorgang des Chakraflusses (チャクラ流し, "Chakra Nagashi"). Hierbei lässt ein Shinobi sein Chakra in spezielles, chakraleitendes Metall, meist in Form von Schwertern oder Dolchen fließen. Wenn er vorher noch die Natur seines Chakras verändert, ist dies noch weitaus wirksamer. Während normales Chakra nur dazu genutzt werden kann, die Klingen zu verlängern und das Chakra als eine Art fliegender Schnitt abzufeuern, bringt Windchakra eine erhöhte Schärfe mit sich, die jedoch von Blitzchakra noch übertroffen wird. Außerdem können mit Chakrawaffen die Stränge von Puppenspielern durchtrennt werden, um diese so am Angriff zu hindern. Wie sich Feuer-, Erd- und Wasserchakra auf die Waffen auswirken und ob Mischnaturen ebenso verwendet werden können, ist nicht bekannt.

Bildung
Chakra wird aus zwei Arten von Energien geschmiedet, die in jedem Lebewesen zu finden sind. Zum einen ist dies die körperliche oder physische Energie (身体エネルギー, "Shintai Enerugī"), zum anderen die psychische, spirituelle Energie (精神エネルギー, "Seishin Enerugī"). Die körperliche Energie steckt bereits in jedem Ninja. Sie verteilt sich auf alle Zellen im ganzen Körper und kann durch körperliche Tätigkeiten trainiert werden. Die geistige Energie kann nur im Laufe der Zeit und durch Erfahrungen erweitert werden. Um Chakra zu bilden, konzentriert der Shinobi in seinem Inneren nun diese beiden Energien und presst sie zusammen, wodurch sie verwirbelt werden. Dann kann das Chakra im Inneren des Körpers durch die Keirakukei (経絡系, "Energiebahn-System"), den Chakrabahnen, zu den Tenketsu (点穴, "Punktloch") fließen, von denen jeder Mensch 361 Stück besitzt. Durch diese Chakraaustrittspunkte kann es nun abgegeben und für Jutsu verwendet werden. Dieser Prozess zehrt jedoch an der Ausdauer des Nutzers. Chakra ist normalerweise eine recht flüchtige Energie, die schnell verfliegt, jedoch kann der Ninja Einfluss auf sie nehmen, nachdem er gelernt hat, den Chakrafluss im Körper zu regulieren und das Chakra gezielt an die Umwelt abzugeben (放出, Hōshutsu). Die Effizienz, Reichweite und Durchschlagskraft eines Jutsu hängen stark von der Fähigkeit des Shinobi ab, die Eigenschaften seines Chakras gekonnt zu verändern. Um dies zu tun, stehen dem Shinobi die Methoden der Seishitsuhenka und Keitaihenka zur Verfügung, die Form- und die Naturveränderung des Chakra. Bei der Ausführung eines regulären Jutsu sind beide Methoden bereits ein integraler Bestandteil der Technik und werden automatisch mitangewendet, die Fokussierung des Chakra findet auch unter Anderem durch die Verwendung der Fingerzeichen statt. Erst durch Kombination beider Veränderungen und der kontrollierten Abgabe entsteht die sehr große Fülle an unterschiedlichen Jutsu. Allein durch Naturmanipulation wäre die Auswahl um einiges eingeschränkter.

Keitaihenka – Formveränderung
Lässt der Shinobi sein Chakra so ausströmen, dass es eine bestimmte Form annimmt und eventuell sogar beibehält, nennt man diesen Prozess "Keitaihenka" (形態変化, "Formveränderung"). Das Jutsu wiederum erhält somit gewisse besondere Eigenschaften. Das Rasengan zum Beispiel ist eine Technik, die ihre Stärke völlig durch die Gestaltmanipulation, also die Art und Weise, wie das Chakra in seine schnell drehende und sich verwirbelnde, aber dennoch komprimierte Form gebracht wird, erhält.

Seishitsuhenka – Naturveränderung
Darüberhinaus kann der Shinobi sein Chakra auch in seiner Natur verändern, also die grundlegenden Eigenschaften des Chakra beeinflussen. Ihm stehen dazu prinzipiell fünf Naturen zur Verfügung, die "Godai Kihon Seishitsu" (五大基本性質, "Fünf große grundlegende Naturen"). Um Chakra eine der Naturen annehmen zu lassen, muss der Shinobi "Seishitsuhenka" (性質変化, "Naturveränderung") anwenden. Diese damit insgesamt fünf Möglichkeiten das Chakra zu ändern, werden "Godai Seishitsuhenka" (五大性質変化, "Fünf große Naturveränderungen") genannt. Wie der Name schon sagt, ändert er so die Natur seines Chakras. Freigesetztes Naturchakra endet immer mit dem Kanji 遁 Ton ("Freisetzung"). Mit diesem Chakra wird ein großer Teil der bekannten Jutsu erschaffen. Jede Natur besitzt besondere Eigenschaften, die sie für bestimmte Anwendungen prädestiniert. Um die Naturveränderung vollständig zu beherrschen, ist aufgrund der Schwierigkeit normalerweise ein ausgedehntes, langjähriges Training notwendig. Die Trainingsmethode hängt dabei anscheinend von der zu erlernenden Natur ab. Für die Windnatur beispielsweise erfolgt der Lernprozess für Naruto in drei Schritten, in denen er zunächst die grundlegenden Eigenschaften und das Freisetzen des speziellen Chakra lernt, im Anschluss die Menge des manipulierten Chakra erhöht und letztendlich das Chakra in einem Jutsu anwendet.

Affinität
Grundsätzlich hat jeder Shinobi eine Affinität zu einer bestimmten Natur. Wie diese entsteht, ist nicht bekannt, jedoch scheint sie vererbbar zu sein, da es oftmals ganze Clans gibt, deren Mitglieder dieselbe Affinität haben. So hatten zum Beispiel viele Mitglieder des Uchiha-Clans eine Affinität zur Feuernatur. Die Affinität zu einer Natur liegt im Herzen eines Ninja. Natürlich ist ein Shinobi nicht nur auf seine Affinität beschränkt. So beherrschen Jōnin bei ihrer Ernennung oft schon zwei oder mehr Naturen. Jedoch ist es aufgrund des hohen Zeitaufwandes, den das Erlernen einer einzelnen Natur voraussetzt nahezu unmöglich, alle fünf Naturen zu meistern. Besitzern des Rinnegan ist es aber möglich, die Naturen schneller zu meistern. Kakuzu erlangte alle fünf Naturen, indem er die Herzen anderer Ninja stahl. Der Sandaime Hokage, Hiruzen Sarutobi, ist der einzige bekannte Shinobi, der in seinem Leben alle fünf Naturen auf herkömmliche Art meistern konnte. Mit dem Bashōsen kann der Anwender alle fünf Naturen verwenden, ohne sie gemeistert haben zu müssen. Da der Yata no Kagami alle fünf Naturen besitzt, kann er sich den gegnerischen Angriffen anpassen und diese neutralisieren. Die Affinität eines Shinobi zu einer Natur lässt sich mit speziellem Papier, das auf Chakra je nach Affinität unterschiedlich reagiert, feststellen. Bei Wasser wird es nass, bei Feuer brennt es, bei Erde zerfällt es, bei Blitz zerknittert es und bei Wind reißt das Papier.

Naturzyklus und Kompensation
Jede Natur ist einer anderen Natur überlegen, zieht aber gleichzeitig gegen eine andere den Kürzeren. Wenn man nun im Bild rechts bei einer Natur gegen den Uhrzeigersinn weiter geht, so steht dort die Natur, gegen welche sie schwach ist. Umgekehrt steht im Uhrzeigersinn die Natur, der sie überlegen ist. Wenn zwei gleiche Naturen gegeneinander antreten, tritt das Prinzip der "Kompensation" (相殺, "Sōsai") in Kraft. Dieses Prinzip besagt, dass zwei Jutsu mit den gleichen Naturen einander aufheben, wenn sie dieselbe Menge an Chakra verwenden. So konnte Kakashi mit seinem Raikiri das Raiton: Gian von Kakuzu wirkungslos machen. Sollte jedoch eines der Jutsu mehr Chakra verwenden, ist es nicht nur stärker, sondern absorbiert auch das andere Jutsu und fügt dessen Anwender so zusätzlichen Schaden zu.

 


Zuletzt von Ninja am Fr 9 Jun - 20:09 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar



Anzahl der Beiträge :
31

Anmeldedatum :
08.06.17


#2BeitragThema: Re: Chakra und Naturen   Fr 9 Jun - 20:07

Chakra und Naturen

Die fünf grundlegenden Naturen


Hi – Feuer
Hi (火) ist die Feuernatur. Seishitsuhenka mit dieser Natur nennt man Katon (火遁, "Feuerfreisetzung"). Das Katon steht über dem Fūton und unter dem Suiton, was es effektiv gegenüber Windjutsu, aber anfällig gegenüber Wasserjutsu macht. Dieses Chakra ist so heiß wie Feuer und verbrennt alles, was mit ihm in Berührung kommt. Als Zusatzeffekt geht das Objekt in Flammen auf. Es eignet sich für Angriffe.

Kaze – Wind
Kaze (風) ist die Windnatur. Seishitsuhenka mit dieser Natur nennt man Fūton (風遁, "Windfreisetzung"). Die Affinität zum Windelement ist sehr selten, weshalb es vergleichsweise wenige Windjutsu gibt. Das Fūton steht über dem Raiton und unter dem Katon, was es effektiv gegenüber Blitzjutsu, aber anfällig gegenüber Feuerjutsu macht. Die spezielle Eigenschaft des Windelements ist es, bei korrekt durchgeführter Seishitsuhenka klingenähnliche und extrem scharfe Eigenschaften zu besitzen. Windjutsu können die Schneidekraft einer Klinge drastisch erhöhen, oder den Gegner regelrecht zerstückeln, wie z. B. das Fūton: Rasen Shuriken von Naruto. Das hängt damit zusammen, dass die Windklingen wenige Atome breit und dadurch extrem scharf sind. Das Chakra entfaltet seine größte Kraft bei Angriffen aus mittlerer Distanz.

Kaminari – Blitz
Kaminari (雷) ist die Blitznatur. Seishitsuhenka mit dieser Natur nennt man Raiton (雷遁, "Blitzfreisetzung"). Das Raiton steht über dem Doton und unter dem Fūton, was es effektiv gegenüber Erdjutsu, aber anfällig gegenüber Windjutsu macht. Dieses Chakra ist leicht zu zerstreuen und passt gut zu Künsten für mittlere und ferne Distanzen. Setzt man es beim Gebrauch von Metallwaffen ein, kann man so tödliche Kräfte und einen elektrischen Schlag hervorrufen. Darui benutzt eine besondere Art dieser Natur, "Kuroi Kaminari" (黒い雷 , "Schwarze Blitze") genannt. Wie der Name schon sagt, sind hierbei die entstehenden Blitze schwarz. Ob sie stärker sind als die normalen Blitze, ist nicht bekannt. Darui bekam sie vom Sandaime Raikage gelehrt und ist der einzige lebende Anwender von Kuroi Kaminari.

Tsuchi – Erde
Tsuchi (土) ist die Erdnatur. Seishitsuhenka mit dieser Natur nennt man Doton (土遁, "Erdfreisetzung"). Das Doton steht über dem Suiton und unter dem Raiton, was es effektiv gegenüber Wasserjutsu, aber anfällig gegenüber Blitzjutsu macht. Diese Natur verändert Härtegrad und Beschaffenheit aller Dinge. Experten können Künsten und Dingen damit eine Eisenhärte oder aber auch lehmartige Formbarkeit verleihen. Beispielsweise kann Kakuzu mit dem Doton: Domu seinen Körper verhärten.

Mizu – Wasser
Mizu (水) ist die Wassernatur. Seishitsuhenka mit dieser Natur nennt man Suiton (水遁, "Wasserfreisetzung"). Das Suiton steht über dem Katon und unter dem Doton, was es effektiv gegenüber Feuerjutsu, aber anfällig gegenüber Erdjutsu macht. Es passt hervorragend zur komplexen Keitaihenka. Mit diesem Chakra kann man sich im Nebel verstecken oder den Gegner mit Flutwellen aufhalten. Die spezielle Eigenschaft von Suiton ist nicht bekannt. Der Nidaime Mizukage besitzt die Fähigkeit, sein Wasser ölig zu machen.

Mischnaturen


Alle Naturen und bisher bestätigten Mischnaturen

Eine Mischnatur, oftmals auch Elementverbindung oder Mischelement genannt, ist eine besondere Art von Chakranatur. Mit diesen Naturen sind Jutsu auf höchstem Niveau möglich. Ob und wo die Mischnaturen in die Reihenfolge der gegenseitigen Überlegen- und Unterlegenheit der fünf Hauptnaturen einzuordnen sind, ist nicht klar. Es gibt vier verschiedene Arten, durch die Chakra eine Mischnatur annehmen kann. Einige Shinobi besitzen ein Kekkei Genkai, mit dem sie zwei der fünf Grundnaturen zu einer Mischnatur verbinden können. Dies bewerkstelligen sie, indem sie ihr Chakra in der einen Hand die eine Natur und in der anderen Hand die andere Natur geben. Dann mischen sie diese beiden Chakren durch das Formen von Fingerzeichen. Auf diese Art und Weise werden die meisten Mischnaturen gebildet. Weiterhin kann die Fähigkeit, zwei Naturen zu verbinden, offensichtlich auch durch Bijū auf Jinchūriki übertragen werden. Dies ist bisher einzig bei Rōshi der Fall gewesen. Er erlernte durch das Yonbi die Verwendung von Yōton. Die genaueren Umstände, beispielsweise ob Rōshi wie auch Mei Terumī die Naturen Feuer und Erde beherrschen musste, sind allerdings unklar. Die dritte Fähigkeit nennt sich Kekkei Tōta und erlaubt den Anwendern, drei Naturen zu vermischen. Die einzigen Anwender sind Ōnoki und Mū, die so Jinton erschaffen können. Weiterhin gibt es einige Naturen, von denen noch unbekannt ist, durch welche dieser Arten sie gebildet werden oder ob sie überhaupt Chakranaturen sind. Im Vierten Ninjaweltkrieg vereint Kaguya Ōtsutsuki alle Chakranaturen sowie Onmyōton in einer großen Gudōdama. Dies wird von Kuro Zetsu als Kekkei Mōra bezeichnet.

Liste der bekannten Mischnaturen
Die Holznatur "Ki" (木). Seishitsuhenka mit dieser Natur nennt man Mokuton (木遁, "Holzfreisetzung").
Die Eisnatur "Kōri" (氷). Seishitsuhenka mit dieser Natur nennt man Hyōton (氷遁, "Eisfreisetzung").
Die Lavanatur "Yōgan" (溶岩). Seishitsuhenka mit dieser Natur nennt man Yōton (熔遁 bzw. 溶遁, "Lavafreisetzung").
Die Siedenatur "Futtō" (沸騰). Seishitsuhenka mit dieser Natur nennt man Futton (沸遁, "Siedefreisetzung").
Die Sturmnatur "Arashi" (嵐). Seishitsuhenka mit dieser Natur nennt man Ranton (嵐遁, "Sturmfreisetzung").
Die Staubnatur "Chiri" (塵). Seishitsuhenka mit dieser Natur nennt man Jinton (塵遁, "Staubfreisetzung").
Die Hitzenatur "Shakunetsu" (灼熱). Seishitsuhenka mit dieser Natur nennt man Shakuton (灼遁, "Hitzefreisetzung").
Die Magnetnatur "Jiryoku" (磁力). Seishitsuhenka mit dieser Natur nennt man Jiton (磁遁, "Magnetfreisetzung").
Die Explosionsnatur "Bakuhatsu" (爆発). Seishitsuhenka mit dieser Natur nennt man Bakuton (爆遁, "Explosionsfreisetzung").
Die Flammennatur "Kokuen" (黒炎). Seishitsuhenka mit dieser Natur nennt man Enton (炎騰, "Flammenfreisetzung").

Sonstige Seishitsuhenka
Die folgenden Naturen und Seishitsuhenka kommen ausschließlich im sechsten Film vor und sind daher für den allgemeinen Maßstab unwichtig.
Die Finsternisnatur "Meian" (冥暗). Seishitsuhenka mit dieser Natur nennt man Meiton (冥遁, "Finsternisfreisetzung").
Die Stahlnatur "Hagane" (鋼). Seishitsuhenka mit dieser Natur nennt man Kōton (鋼遁, "Stahlfreisetzung").
Die Beschleunigungsnatur "Jinsoku" (迅速). Seishitsuhenka mit dieser Natur nennt man Jinton (迅遁, "Beschleunigungsfreisetzung").


Zuletzt von Ninja am Fr 9 Jun - 20:09 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar



Anzahl der Beiträge :
31

Anmeldedatum :
08.06.17


#3BeitragThema: Re: Chakra und Naturen   Fr 9 Jun - 20:08

Chakra und Naturen


Andere Chakraarten

Abgesehen von den fünf Naturen und ihren Kombinationen kann Chakra auch ohne elementare Seishitsuhenka von unterschiedlicher Art sein.

Yin und Yang
Zwar werden die Energien bei der Bildung von Chakra generell im Gleichgewicht gehalten, jedoch scheint dies keine Voraussetzung zu sein. So bestehen beispielsweise Tayuyas Chakrawürmer aus viel spiritueller und wenig körperlicher Energie. Aussagen von Shikamaru Nara und Yamato zufolge ist es wahrscheinlich, dass durch die Veränderung der Energieanteile eine Freisetzung von Yin- und Yang-Chakra möglich ist.
Anders als bei den fünf elementaren Naturen wird hier also nicht die Natur des Chakras nach seiner Bildung verändert, sondern die Anteile der Energien, aus denen es geschmiedet wird. Laut Yamato basieren nicht-elementare Jutsu wie Genjutsu oder die Hiden der Nara, Akimichi und Yamanaka auf diesen beiden Seishitsuhenka. Zudem können sie gemeinsam für Onmyōton verwendet werden.

Bijū
Die wohl bekanntesten Chakren sind die neun Bijū. Sie sind fleischgewordene Chakramassen mit eigenem Bewusstsein, entstanden aus dem Chakra des Jūbi. Ihr Chakra selbst besteht aus Yin und Yang, welches von Gyūki als positives, schwarzes Chakra (+の黒チャクラ, "Plus no Kuro Chakra") und negatives, weißes Chakra (−の白チャクラ, "Minus no Shiro Chakra") bezeichnet wird. Wenn ein Ninja das Chakrafleisch eines Bijū isst, stirbt er. Einzig die Kingin Kyōdai überlebten es, das Fleisch des Kyūbi zu essen. So vermischte sich dessen Chakra mit ihrem eigenen, weshalb sie wie auch Naruto ein Fuchsgewand ausbilden können. A führt ihr Überleben auf eine Verwandtschaft zum Rikudō Sennin zurück. Das Gewand (衣, "Koromo"), welches auch von allen anderen Jinchūriki gebildet werden kann, besteht ebenfalls aus dem Chakra des jeweiligen Bijū und besitzt eine hellrote Farbe. Wenn ein Jinchūriki vier Schweife oder mehr freisetzt, ändert sich die Farbe des Chakras zu einem weitaus dunkleren Rot. Dies liegt daran, dass die verletzende Wirkung des Chakras die Haut der Person zerstört und das austretende Blut sich mit dem Chakra vermischt. Weiterhin wird dieses Chakra um ein vielfaches dichter und somit schwerer, weshalb es auch "Hochdichtes Chakra" (高密度チャクラ, "Kōmitsudo Chakra") genannt wird. Killer B nennt das dunkelrote Chakragewand auch "Version 2" (バージョン2, "Bājon Tsū"). Eine weitere Besonderheit war Naruto, der nur den Yang-Teil von Kuramas Chakra besaß und mit diesem ein Gewand bildete, das eine vitale Wirkung auf sein Umfeld hatte. Die Farbe des Gewandes war Gelb und sein Aussehen ähnelte der Kleidung des Rikudō Sennin.

Rikudō no Chakura
Als Rikudō no Chakura (六道のチャクラ, Chakra der Sechs Pfade) wird das einzigartige Chakra von Hagoromo Ōtsutsuki, dem Rikudō Sennin, bezeichnet. Hagoromos Chakra kann erlangt werden, indem man das Chakra seiner beiden Söhne, Indora und Ashura, im eigenen Körper miteinander vermischt. Dadurch kann sich ein Sharingan zu Hagoromos eigenem Dōjutsu, dem Rinnegan, weiterentwickeln. Wer sich das Rinnegan implantiert, erlangt dieses Chakra ebenfalls. Das Chakra ermöglicht seinem Träger auch die Fähigkeit zu schweben. Wird das Rikudō no Chakura mit Naturenergie kombiniert, erhält man das Rikudō no Sennin Chakura (六道の仙人チャクラ, Eremitenchakra der Sechs Pfade), welches für die Anwendung und Bildung von Gudōdama benötigt wird. Wird man zum Jinchūriki des Jūbi oder kombiniert man das Rikudō no Sennin Chakura mit dem Chakra der neun Bijū, erlangt man die Rikudō Senjutsu, welche die Anwendung mehrerer Gudōdama erlaubt. Hagoromo übertrug sein Rikudō no Chakura auf Naruto Uzumaki und Sasuke Uchiha, als diese im Sterben lagen. Naruto erlangte so den Rikudō Sennin Mōdo und Sasuke das Rinnegan. Dieses Chakra erlaubte Naruto und Sasuke, Madara Uchiha, dem Jinchūriki des Jūbi, direkten Schaden zuzufügen. Sasuke konnte Madara sogar halbieren, obwohl er kein Senjutsu-Training absolviert hatte. Obito Uchiha stahl einen Teil von Madaras Rikudō no Sennin Chakura und konnte so Gudōdama anwenden, obwohl er nicht länger Jūbis Jinchūriki war. Dadurch war Obito auch in der Lage, Kakashi Hatake Rikudō no Chikara (六道の力), die Kraft der Sechs Pfade, auszuleihen. Er übetrug sie Kakashi als Geist, um ihn für den Kampf gegen Kaguya Ōtsutsuki zu rüsten. Mit Rikudō no Chikara können sämtliche Jutsu verstärkt werden. Sogar die Farbe des Chakras ändert sich, wie bei Sasukes Chidori und Kakashis Raikiri zu beobachten war. Es gibt auch die Rikudō no In no Chikara und die Rikudō no Yō no Chikara. Diese beiden Kräfte können auf andere Personen übertragen werden. Durch die Kombination beider Kräfte können unglaubliche Dinge, wie die Anwendung des Rikudō – Chibaku Tensei, vollbracht werden. Mit dieser Technik konnte der Mond erschaffen und ein mächtiges Wesen wie Kaguya Ōtsutsuki versiegelt werden.

Senjutsu-Chakra
Senjutsu-Chakra (仙術チャクラ, "Senjutsu-Chakura") ist eine weitere besondere Art von Chakra. Es wird geschmiedet, indem ein Shinobi Naturenergie aus seinem Umfeld absorbiert und mit den anderen beiden Energien kombiniert. Dann kann er Senjutsu anwenden und in den Sennin Mōdo wechseln, der seine Jutsu immens verstärkt. Auch Anwender der Rikudō Senjutsu können Naturenergie im Kampf verwenden.

Medizinisches Chakra
Chakra, das von Iryōnin benutzt wird, um Verletzungen zu heilen, hat eine grüne Farbe. Wieso dies so ist und wieso es überhaupt eine heilende Wirkung hat, ist nicht bekannt. Jedoch scheint es nicht mit einer Seishitsuhenka zusammenzuhängen. Vielmehr ist es offenbar so, dass die Iryōnin ihr Chakra nur aus der physischen Energie ihres Körpers bilden und deren vitale Kraft für ihre Zwecke gebrauchen.

Uchiha-Chakra
Das besondere Chakra des Uchiha-Clans basiert auf ihrem Kekkei Genkai, dem Sharingan. Wenn ein Uchiha eine große Liebe verliert, beginnt durch sein Leid im Inneren seines Gehirns ein besonderes Chakra auszuströmen. Die Sehnerven seiner Augen reagieren auf dieses Chakra und es entsteht eine Veränderung in den Augen – das Sharingan.

Senzoku no Sai
Die "Senzoku no Sai" (仙族の才, "Gabe der Eremitenmönche") ist eine spezielle Chakra-Art, die von den Mönchen des Hi no Tera benutzt wird, um Fūin Teppeki anzuwenden.

Weißes Chakra
Das weiße Chakra des Hatake-Clans wurde in der Handlung nicht näher erklärt. Es ist bei einem Schwung mit dem Hakkō Chakura Tō zu sehen. Da dieses jedoch zerstört wurde, ist es unwahrscheinlich, dass das weiße Chakra nochmal in der Handlung vorkommen wird.

Juin-Chakra
Dieses violette Chakra kann von Trägern des Juin freigesetzt werden. Juinjutsu (呪印術, "Fluchsiegeltechnik") sind Techniken, für die Juin (呪印, "Fluchsiegel") verwendet werden. Meistens werden diese auf Menschen angewendet. Bisher sind folgende Juinjutsu bekannt.

-Orochimarus Juinjutsu, das er aus Jūgos DNS gewonnen hat.
-Das Juinjutsu des Hyūga-Clans, mit dem sie das Byakugan versiegeln können.
-Das Zekka Konzetsu no Jutsu, mit dem Danzō Shimura die Ne-Einheit zum Schweigen bringt.
-Das Shinten Kugutsu Juin no Jutsu des Yamanaka-Clans.
-Die Zeichen auf Shukakus Körper sind ebenfalls ein Juin.
-Kinkoju no Fuda, mit dem Madara Uchiha Personen kontrolliert.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen

Gesponserte Inhalte




#4BeitragThema: Re: Chakra und Naturen   

Nach oben Nach unten
 
Chakra und Naturen
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» Chakra-Test

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
BORUTO-ボルト :: Informationen :: Enzyklopädie-
Gehe zu: